Dienstag, 4. September 2012
Warum eigentlich Yoga?
Neulich hatte ich mit meiner Schwester ein Gespräch über Yoga. Sie meinte, sie hätte schon alles mögliche ausprobiert und nichts würde sie durchhalten, außer Joggen während der Sommermonate. Ich glaube so geht es vielen Menschen. Jeder weiß: "Ich müsste etwas für meinen Körper tun!" Der Wille ist also da, aber der Schweinehund ist sooo groß, oftmals eine ausgewachsene Dogge, die immer wieder Gründe findet, warum es gerade jetzt äußerst ungünstig ist, Sport zu machen oder, dass es doch wesentlich angenehmere Dinge gibt als Sport! Unsere Dogge ist also schlau, gerissen, hinterhältig und gemein - tatsächlich, richtig gelesen: gemein. Warum? Weil sie uns davon abhält, dass wir etwas tun (nämlich Sport im Allgemeinen und Yoga im Besonderen), wonach wir uns sooo gut fühlen!

Also, um zu meiner Schwester zurückzukehren: Es war ein weinseliger Abend (Weißwein, Rivaner - sehr lecker) und mir fielen dann natürlich nicht alle wichtigen Argumente ein, um sie davon zu überzeugen: Mach Yoga und dir geht's gut!!! Als ich Bett lag, fiel mir natürlich prompt alles ein. Leider ist sie am nächsten Tag abgereist und ich nutze die Chance, meine liebe Schwester, dich hier und jetzt von Yoga zu überzeugen:

1. Damit Yoga effektiv ist, reichen 10 - 20 Minuten pro Tag

2. Yoga ist so vielfältig, dass du dir immer das aussuchen kannst, was gerade zu deiner Stimmung passt.

3. Yoga wirkt beruhigend und entspannend, wenn du gestresst bist

4. Yoga wirkt aktivierend und energetisierend, wenn du müde und träge bist.

5. Yoga hilft dir, deine Gedankenkarussels in ruhige fließende Ströme zu verwandeln.

6. Wenn du gar keine Zeit hast, kannst du auch beruhigende oder aktivierende Atemübungen machen.

7. Yoga regt die Verdauung an.

8. Yoga hilft dir, deine Grenzen besser zu erkennen (und auch mal nein zu sagen)!

9. Yoga ist ein super Körperprogramm: Dehnung, Aktivierung und Aufbau der Muskeln!

10. Yoga hilft dir auch bei körperlichen Beschwerden (Rücken, Knie, Hüfte etc.)

....und last but not least

11. Yoga hilft dir auch, wenn du dich in einer schwierigen Lebenslage befindest (z.B. "Ich kann nicht mehr, mir reichts, die Probleme nehmen überhand).

Klar, Yoga solltest du schon erstmal mit professioneller Hilfe erlernen, aber dann spricht nichts dagegen, es auch zu Hause zu üben.

Und lieber Schweinehund, dir wollte ich noch sagen: "Wenn ich dich einmal überlistet habe und mich gegen dich durchgesetzt habe, dann wirst auch du dich an Yoga gewöhnen und mich täglich fragen: 'Wann machen wir heute Yoga???' "

Gut, meine liebes Schwesterchen, du hast natürlich recht, wenn du sagst, das geht doch nicht von heute auf morgen. Stimmt! Also, mein Tipp ist: Gib dir ca. 90 Tage Zeit und dann hat sich dein Körper an dein Yogaprogramm gewöhnt und wird es einfordern: Wann machen wir wieder Yoga?

So ist es wenigstens bei mir! Mein innerer Schweinehund beschwert sich inzwischen ziemlich schnell und bellt ziemlich laut, wenn ich es mal nicht schaffe Yoga zu machen...

Also, let's do it!

Aktive Grüße sendet dir
Nicole

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Samstag, 25. August 2012
Yoga Entdecken - Immer und überall
Das tolle an Yoga als Sportart ist, dass es eine Sportart ist, die ich immer und überall ausführen kann. Natürlich ist Yoga keine reine Sportart, klar, aber die Asanas, die Haltungen sind eben doch ein ganzheitliches Programm für den Körper - und zwar das volle Programm: Aufwärmen, Dehnen, Mobilisation der Gelenke, Training und Aufbau von Muskeln! Außerdem macht es wach, beruhigt, fokussiert die Gedankenströme. Also je nach dem wonach mir gerade ist, kann ich mein Yogaprogramm so auswählen, wie es meiner Stimmung beliebt. Morgens mache ich total gerne Übungen aus dem Kundaliniyoga (mein Bettkantenyoga) Im Laufe des Tages kommen dann eher die Sonnengrüße und ein paar herausvordernde Haltungen (für's Selbstbewusstsein). Wenn ich spät nachmittags völlig ermattet vom Arbeitstag und manchmal auch genervt von meiner lieben Familie bin (gibt es tatsächlich), dann mache ich beruhigende Atemübungen und Asanas, die den Ruhenerv aktivieren. Tja, und das tolle ist, Yoga kann ich immer und überall machen.
Ich brauche keine besondere Kleidung und kein Equipment - also, ich jedenfalls nicht. Ich weiß, dass es genug andere gibt, die das anders sehen. Wir haben in den meisten Räumen Teppich, manchmal ziehe ich einfach nur die Hose aus und mache Yoga in Unterwäsche - geht super. Manchmal ist die Hose auch so bequem, dass ich sie anlassen kann. Ach ja, die Strümpfe ziehe ich auf jeden Fall aus. Selbst auf der Toilette in einer Autobahnraststätte auf dem Weg nach Österreich habe ich schon Yoga gemacht: Atemübungen und Asanas für den Nacken-Schulterbereich - Ich gebe zu: Nicht der ideale Ort!
Also, im Stehen kann man wirklich überall Yoga machen. Okay, im Schwimmbad nicht und in der Sauna vielleicht auch nicht unbedingt, aber Atemübungen (Pranayamas) gehen immer! Das ist mein Yoga: Hose aus/Rock hoch, Strümpfe aus und dann Yoga. Block/Gurt? Muss das sein? Nicht unbedingt: Entweder entsprechende Haltungen weglassen oder ein dickes Buch und einen Gürtel zur Hilfe nehmen.
Es gibt also überhaupt keinen Grund kein Yoga zu machen: Los geht's!

Ganz aktive yogische Grüße sendet dir
Nicole

P.S. Hier in meiner Küche haben wir Laminat - da bschweren sich meine Knie und Knöchel doch schon mal - Matten sind also nicht ganz zu verachten ;)

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Freitag, 17. August 2012
Yoga Entdecken - Einfach mal anfangen
Es gibt Tage, da habe ich einfach richtig Lust Yoga zu machen - ich brauche es dann richtig! Während ich so zwischen Haushalt, Kinder und Arbeit hin und her pendel, überlege ich schon, wann kann ich Yoga machen! Wenn ich dann die Zeit finde, fange ich entweder mit den Sonnengrüßen an - manchmal hängen mir die Sonnengrüße aber auch "zum Hals raus". Dann fange ich einfach in der Stellung des Kindes an (auf dem Boden knien, Stirn zum Boden bringen und die Hände nach vorn auf dem Boden ausstrecken): Ich horche in mich hinein und der Rest entwickelt sich von selbst. An manchen Tagen ist die Yogapraxis ganz sanft, manchmal entwickelt es sich so, dass ich dann ganz herausfordernde Haltungen praktiziere. Das war nämlich vor ein paar Tagen so:

Ich war joggen, die Muskeln schön warm und durchblutet und nach einigen Dehnübungen bin ich - schwupps- in das Rad gegangen (fällt mir sonst eher schwer). Ein tolles Gefühl - als wenn die Gelenke, Muskeln und Bänder gut geölt gewesen wären. Vor lauter Begeisterung habe ich (meine Premiere) den Paradiesvogel ausprobiert. Hat auch ganz gut geklappt.

So weit so gut! Für diejenigen unter euch, die ganz sanft anfangen wollen, hier einige Tipps, was man/frau aus der Stellung des Kindes noch so machen kann:

- Herabschauender Hund
- dabei ein Bein schräg nach oben strecken
- dann Knie beugen und Ferse zum Po sinken lassen
oder
- in den Vierfüßler gehen: Katze/Kuh
- im Vierfüßler Becken kreisen
- zuück in die Stellung des Kindes im Wechsel mit Katze

Einfach mal ausprobieren - wird bestimmt schön!
Yoga tut sooo gut und kostet nur ein paar Minuten am Tag :)

Kreative Grüße
sendet euch
Nicole

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